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Konzertgitarre versus Westerngitarre
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Konzertgitarre mit Nylonsaiten oder Westerngitarre mit Stahlsaiten - ein Vergleich

Unter den akustischen Gitarren gibt es unzählige Typen, die sich in Form, Farbe , Größe usw. unterscheiden. Der wohl wesentlichste Unterschied besteht jedoch darin, welche Saiten verwendet werden. ... Details
Hier die wichtigsten Aussagen zum Unterschied zwischen Konzert- und Westerngitarre:

  • Die Konzertgitarre hat ein breiteres Griffbrett und einen größeren Saitenabstand als die Westerngitarre ... Details
  • Insbesondere die hohen Nylonsaiten der Konzertgitarre sind dicker als die hohen Stahlsaiten der Westerngitarre ... Details
  • das Greifen von Nylonsaiten wird z.T. als angenehmer empfunden, da die Saitenspannung geringer ist... Details
  • Das klassische Spiel mit den Fingern der rechten Hand ist auf der Westerngitarre schwieriger... Details
  • Die Westerngitarre kommt häufiger als Begleitinstrument in Rock und Pop zum Einsatz ... Details
  • Die Westerngitarre klingt etwas lauter und durchsetzungsfähiger als die Konzertgitarre ... Details
  • Die Westerngitarre hat in der Regel einen größeren Korpus als die Konzertgitarre ... Details
  • Das oft vorhandene Schlagbrett der Westerngitarre schützt den Korpus vor Abrieb beim Plektrumspiel ... Details

Beschreibung Nylonsaiten oder Stahlsaiten

Nylonsaiten sind die modernen Nachfolger der früher aus Tierdarm hergestellten Saiten einer Gitarre. Die 3 hohen Saiten (g, h und e) sind komplett aus Kunststoff gefertigte Sehnen. Die drei tiefen Saiten (E,A und d) bestehen innen aus zahlreichen dünnen Kunststofffasern, die außen von einem dünnen Metallfaden umwickelt sind und damit zusammengehalten werden.
Stahlsaiten bestehen, wie der Name schon sagt, aus einer Metalllegierung. Die 3 hohen Saiten sind Metallsehnen mit einem Durchmesser wie bei dünnen Kabeln. Die drei tiefen Saiten bestehen innen ebenfalls aus einem Metalldraht, sind aber wie die Nylonsaiten außen mit einem Metallfaden umwickelt.

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Das unterschiedliche Griffbrett

Standardmäßig wird die Griffbrettbreite am Sattel gemessen. Das ist dort, wo die Saiten am Übergang zwischen Hals und Kopf ( meist auf einem weißen Plastikteil) aufliegen.
Bei Konzertgitarren beträgt diese Breite kaum unter 50 mm, Ausnahmen sind höchstens Kindermodelle. Bei Westerngitarren hingegen beträgt die Breite meist weniger als 45 mm. Unsere Gitarren haben folgende Maße: Konzertgitarre 50 mm und Westerngitarre 42 mm.
Ein Hauptgrund für den Unterscheid der Breite liegt allein darin, dass Nylonsaiten dicker sind und mehr Platz zum Greifen benötigt wird. Aus der Halsbreite ergeben sich jedoch Vor- und Nachteile. Ein dünner Hals ist für kleine Hände von Vorteil, für dicke Finger jedoch problematisch, da man möglicherweise andere Saiten beim Greifen ungewollt abdämpft. Komplizierte Griffe, wie sie etwa im klassichen Konzertgitarrenspiel vorkommen, sind auf einem breiten Hals besser spielbar.

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Die Saitendicke

Siehe auch "Das unterschiedliche Griffbrett". Die tiefen Saiten beider Gitarrentypen sind in etwa gleich dick. Allenfalls die tiefe E-Saite kann bei Westerngitarren schonmal 0.058 inch dick sein, was einer Stärke von etwa 1.5 mm entspricht. Bei dünneren Saiten, so wie wir sie verwenden, sind die Unterschiede minimal.
Anders ist das bei den hohen Saiten g,h,e. Es gibt Stahlsaiten, bei denen auch die g-Saite ummantelt ist. Dennoch
reicht die Saitenstärke bei Stahlsaiten von 0.010 (e Super Light) bis 0.026 (g Medium), bei Nylonsaiten hat bereits die e-Saite einen Durchmesser von 0.028, die g-Saite dann gar 0.040.

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Spielgefühl

Die Saitenstärke und das Saitenmaterial haben Auswirkungen auf das Spielgefühl. Man kann keine allgemeinen Aussagen treffen wie z.B. "Konzertgitarren lassen sich leichter greifen". Die Voraussetzungen hierbei sind sehr verschieden. Stahlsaiten weisen je nach Stärke eine höhere Saitenspannung auf, daher benötigt man ein bisschen mehr Kraft zum Herunterdrücken. Allerdings strafen Stahlsaiten im Gegensatz zu Nylonsaiten kleinere Unkorrektheiten nicht sofort mit Saitenklirren, so dass der Anfänger evtl. das gefühl hat, dass es sich auf Westerngitarren leichter spielt. Schmerzen bei anfänglichem Dauerspielbetrieb sind bei beiden Gitarrentypen möglich, bei der Konzertgitarre durch die Dicke der Saiten und bei der Westerngitarre durch die Spannkraft.
Der versierte Spieler spielt auf beiden Instrumenten gleich gut.

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Fingerpicking

Ein durchaus wichtiger Unterschied besteht darin, dass die klassische Fingerpickingtechnik der rechten Hand auf einer Westerngitarre zwar möglich ist, aber zwei Probleme machen könnte. Erstens werden die Fingernägel oder die Fingerkuppen durch den Anschlag an die Stahlsaiten beeinträchtigt, und zweitens macht der geringere Saitenabstand die Saitenauswahl der Finger etwas schwieriger. Selbstverständlich gibt es Musiker, die robuste Fingernägel bzw. Fingerkuppen haben und vielleicht Spezialmodelle spielen, und denen das Fingerpicking mit Stahlsaiten nichts ausmacht. In der Breite jedoch gilt jedoch:
Wenn Du irgendwann eher in die Richtung des Fingerpickings gehen willst, wäre die Konzertgitarre die erste Wahl.

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Klang

Stahlsaiten klingen heller und lauter. Das hat Vor- und Nachteile. Die Westerngitarre setzt sich deshalb gerade in der Liedbegleitung besser durch, während die Konzertgitarre beispielsweise gegen einen Singegruppe nur schwer ankommt.
Aber: In einem hellhörigen Haus, kann eine Westerngitarre eher mal durch die Wände dringen. Spielen während der Ruhezeiten könnte schwierig werden.
Die Konzertgitarre ist leiser und matter, aber das mag manchem gerade gefallen.
Die elektrische Verstärkung bzw. die Abnahme des Klangs für eine Aufnahme ist demzufolge bei der Westerngitarre etwas unproblematischer, da die Klangquelle ergiebiger ist.
Mit dem Klang geht einher, dass Stahlsaiten in der Regel eine längere Ausschwingphase haben, d.h. bei gleichem Anschlag ist die Stahlsaite länger zu hören als die Nylonsaite.

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Einsatz

Die Klangeigenschaften und die bevorzugten Spielweisen führen zu Unterschieden im Einsatz der Instrumente.
Die Konzertgitarre ist ( wie der Name schon suggeriert ) zunächst ein klassisches Musikinstrument mit einer langen Tradition und einer festen Verankerung in der E-Musik. Allerdings ist sie im Gegensatz zu vielen anderen klassichen Instrumenten nicht standardmäßig im Orchester zu finden. Vielmehr ist sie ein typisches Kammermusik-Instrument. Von der Folklore über die Kleinkunst bis hin zu Latin und Jazz findet sie aber den Weg in die populären Musikformen. In Pop und Rock finden wir sie aber selten, oft nur als Instrument für ein romantisches oder südländisch angehauchtes Solo.
Im Gegensatz dazu ist die Westerngitarre ein vergleichsweise junges Instrument, das seine Wurzeln (auch das suggeriert der Name) in Amerika hat. Sofern in populären Musikformen eine akustische Gitarre erklingen soll, wählt man meistens die Westerngitarre, weil sich der Stahlsaitenklang besser gegen andere Instrumente durchsetzt (siehe oben). Die Spezialisierung der Westerngtiarre auf den Plektrumanschlag ist ein weiterer Grund dafür, denn häufig dient die Gitarre in Rock und Pop zur rhythmischen Begleitung.
Wer mit seiner akustischen Gitarre definitiv in den Gefilden der Rock&Pop-Musik bleiben will, ist mit einer Westerngitarre gut versorgt.

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Unterschiede in der Bauweise

Viele Unterscheide ergeben sich allein aus den verwendeten Saiten und der Halsbreite. Stahlsaiten haben eine stärkere Zugkraft, weswegen der Hals der Westerngitarre innen durch einen langen Stab stabilisiert ist. Das ist auch der Grund, weswegen man Konzertgitarren nie mit Stahlsaiten bespannen sollte.
Ebenfalls unterschiedlich ist der Kopf und Mechanik. Westerngitarren haben eine Kopfplatte, auf der die Saitenwinden angebracht sind. Die Stimmwirbel sind an der Seite. Die Konzertgitarre besitzt Plasterollen, die in zwei Ausfräsungen des Kopfteils eingesteckt sind.
Der Korpus einer Westerngitarre ist in der Regel etwas größer. Infolge der Größe und der metallischen Materialien ist die Westerngitarre auch schwerer als die Konzertgitarre.
Außerdem ist bei der Westerngitarre häufig ein sogenanntes Schlagbrett aufgeleimt, meist eine aus Plaste bestehende Platte, die den Koprus vor dem Abrieb der Plektrumbewegungen schützt.

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Na, schon entschieden?

Viele weitere Details zu den verschiedenen Gitarrentypen findest Du in den folgenden 2 Artikeln

Die Konzertgitarre - Klassische Gitarre

Die Westerngitarre - Akustikgitarre - Akustische Gitarre

Wenn Du Dich entschieden hast, dann wähle Dein Set aus - Gitarren - Einsteigersets - und fange schnell mit dem Gitarre lernen an.

 

 


 

 

 

 

 


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