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Ich will Gitarre lernen. Wie fange ich an?

Judith schrieb uns:

Seit Wochen bzw. schon seit einigen Jahren möchte ich gerne Gitarre spielen (muss auch daran liegen, dass ich Metallica und co gerne höre). Man hat mir allerdings geraten, in ein Geschäft zu gehen und zu schauen, ob ich 'ne Gitarre überhaupt halten kann und dass ich natürlich auch Unterricht brauche.

Die Antwort:

Also man kann das nicht pauschalisieren. Autodidaktisch anzufangen und später Unterricht zu nehmen ist keine schlechte Lösung. Natürlich besteht die Gefahr, dass man sich dann auch Fehlerhaftes beibringt. Aber es besteht gleichsam die Gefahr, dass ein straffer Unterricht gleich die Freude am Spielen verdirbt und damit den Wind aus den Segeln nimmt. Eine Gitarre - auch eine E-Gitarre - ist nicht mehr allzu teuer, der Versuch ist es wert. Unsere Lernsoftware ist auf den Fall zugeschnitten, dass sich absolute Anfänger selber die Grundlagen des Gitarrenspiels zu hause am PC beibringen wollen. Für alle, die noch keine Gitarre besitzen, haben wir ein Einsteigerset zusammengestellt, das zum günstigen Preis eine brauchbare Gitarre enthält. Wenn Sie eine andere Gitarre haben wollen, ist tatsächlich zu empfehlen, in einen Musikladen zu gehen. Sie brauchen keine Angst zu haben: Jeder kann Gitarre lernen. Falls Sie sehr kleine Hände haben, nehmen Sie eine Gitarre mit schmalem Hals (z.B. 50 mm).


Andere Fragen aus dieser Rubrik:

Wie lange braucht man zum Gitarrelernen?

Manuel schrieb uns:

Ich möchte das Gitarre spielen richtig gut lernen und habe Ihr Einsteiger-Set-Angebot genutzt, da ich noch keine Gitarre hatte. Wie lange werde ich ca. brauchen, bis ich "recht gut" spielen kann?

Die Antwort:

Was Sie mit "recht gut spielen" meinen, kann ich nicht beurteilen. Die Frage, wie schnell man lernt, ist zudem von vielen Faktoren abhängig ( Zeit, Lust, Geduld, Begabung), so dass ich auch hier keine befriedigende Antowrt geben kann. Ich kann nur einen aus der Erfahrung als Gitarrenlehrer gewonnenen Durchschnittswert für die Zeit bis zum Abschlussniveau von Gitarrero Beginner angeben. Das ist ca. ein halbes Jahr. Wenn Sie viel spielen, schaffen Sie das auch eher.

Sind meine Finger zum Gitarre spielen zu klein?

Schnegge schrieb uns:

Ich lerne gerade in der BFS Gitarre spielen. Wir spielen auf einer Konzertgitarre. Mein Problem ist: Ich habe zu kurze Finger und kann den Akkord G-Dur nicht richtig greifen... Ich würde mir gern eine eigene Gitarre kaufen und wollte fragen, ob es eine Gitarre gibt, auf der ich den G-Dur-Akkord besser greifen kann, ... das Griffbrett ist einfach zu breit. Würde es mit einer Kindergitarre gehen, oder klingen die überhaupt nicht wie richtige Gitarren. Kann man da ganz normal drauf spielen?

Die Antwort:

Sie brauchen prinzipiel keine Angst zu haben. Es gibt für jede Finger-Hand-Größe passende Gitarren bzw. Griffbretter. Als erstes sollten Sie mal ein Maßband nehmen und den Hals der von Ihnen benutzten Gitarre am Sattel ( weißes Plastikstück am Übergang zur Stimmmechanik) ausmessen. Die Halsbreite reicht bei den verschiedenen Gitarren von 4,2 cm (bei E-Gitarren) bis zu 5,5 cm bei Konzertgitarren. Es gibt normal große Konzertgitarren (4/4) mit einer Halsbreite von 5,0 cm ( siehe unser Einsteigerset). Wenn Ihnen das noch nicht reichen würde, dann gibt es noch zwei Möglichkeiten: Entweder Sie steigen auf eine Westerngitarre mit Stahlsaiten um, diese haben wesentlich schmalere Halsbreiten ( allerdings ist darauf das Erlernen der klassischen Fingertechnik nicht empfehlenswert). Oder Sie legen sich tatsächlich ein insgesamt kleineres Instrument zu - z.B. eine 3/4-Gitarre, welche zur schmaleren Halsbreite auch noch eine kürzere Mensur hat. Diese Gitarre klingt auch ganz normal nach Gitarre, aber sie entwickelt infolge des kleineren Korpus nicht das Klangvolumen der großen Gitarre, sprich: Sie ist leiser.

Ich kann keine Noten, bin ich überhaupt zum Gitarrespielen geeignet?

Bianca schrieb uns:

Ich bin 15 und würde gerne mit Gitarre oder E-Gitarre anfangen. Allerdings weiß ich nicht, ob ich dafür geeignet bin oder nicht, da nicht mal Noten lesen kann. Ich möchte sehr gern Gitarre spielen können, ich weiß nicht genau warum aber ich will es einfach. Können Sie mir sagen, auf was ich beim Kauf und am Anfang genau achten muss? Und ob es überhaupt das Richtige für mich wäre.

Die Antwort:

Ich bin der Meinung, dass jeder Mensch Musik machen kann und jeder demzufolge auch Gitarre lernen kann. Da die meisten logischerweise wenig über das Gitarrelernen wissen und zudem nach wie vor die Auffassung vorherrscht, dass nur Menschen mit besonderer Begabung überhaupt spielen können. Letzteres ist Quatsch. Man muss am Anfang keine Noten können, das lernt man mit der Zeit. Entscheidend ist der Wille und die Anstrengung, die man leistet. Wenn Sie genau wissen, dass Sie Klassische Gitarre nach Noten lernen wollen und klassische Gitarrenmusik spielen wollen, dann wäre Unterricht von Anfang an das Beste. Wenn Sie aber lieber moderne Unterhaltungsmusik spielen wollen, vielleicht in einer Band, dann können sie auch erstmal autodidaktisch anfangen. Am besten mit unserer Software Gitarrero Beginner (http://www.gitarrero-beginner.de). Sie bekommen, wenn Sie wollen, auch eine günstige Anfängergitarre im sogenannten "Einsteigerset" dazu, so dass Sie sich um nichts kümmern brauchen. Andernfalls würde ich Ihnen bezüglich des Instruments raten, in einen Musikladen zu gehen und sich beraten zu lassen. Sagen Sie dort, was Sie gern für Musik machen würden und wieviel Sie bezahlen wollen. E-Gitarren gibt's ab ca. 100,- EUR manchmal schon mit Verstärker, Konzertgitarren gibt's sogar noch billiger. Wenn Sie mit Gitarrero Beginner lernen, dann werden Sie zuerst mit einem Plektrum (Blättchen) anschlagen. Da das bei der E-Gitarre auch so gemacht wird, ist es egal, ob Sie am Anfang eine E-Gitarre oder eine Akustische Gitarre haben. Laden Sie sich mal ein Demo von der Software runter. Wenn Sie sich nicht sicher sind, dass Sie's allein schaffen, suchen Sie sich einen Gitarrenlehrer in Ihrer Nähe - entweder privat oder in einer Musikschule. Das ist wesentlich teurer als der autodidaktische Weg, aber natürlich auch effektiver. Trauen Sie sich und gehen Sie an die Erfüllung Ihres Traumes vom Gitarre spielen. Vielleicht schlummert in Ihnen ein neuer Star?

Kann ich 'Wonderwall' von Oasis in 3 Wochen lernen?

Janina schrieb uns:

Ich schreibe Ihnen, weil ich mir eigentlich vornehme in 3 Wochen \"Wonderwall\" von Oasis zu begleiten und da wollte ich mal fragen ob es bei 1 - 2 Übungsstunden am Tag eine reelle Chance gibt dies zu tun und ob mir dabei \"DAS DING 2\" helfen würde.

Die Antwort:

Also ein konkretes Ziel zu haben, ist immer gut. Theoretisch ist es möglich, innerhalb eines Monats das Greifen und Anschlagen von Akkorden so zu lernen, dass man 'Wonderwall' einfach begleiten könnte. Meine Praxis sagt zwar, dass es so einen Blitzstart nicht gibt, aber als Gitarrenlehrer gehe ich ja auch anders ran und schaffe zunächst erstmal ein solides Fundament. Mehr als 1-2 Stunden bringen es sowieso nicht. Besser ist eigentlich sowas ähnliches wie dies: früh 45 min - mittags 45 min - abends 45 min. Werden wir mal konkret. Das schwierige an dem Song sind die nicht ganz so häufig vorkommenden Griffe, die entsprechend komische namen haben. Als erste setzen wir das ganze in eine gitarrenfreundliche Tonart - E-Moll. Da brauchen wir folgende Griffe Em7, G, Dsus4, Asus4/7. Klingt schwierig, ist aber nicht so schwer zu greifen. Die Griffe im Tabulaturschema (Die zahlen bezeichnen die zu greifenden Bünde von tiefen Saiten zu hohen Saiten): Em7 (022033); G (320033); Dsus4 (000233); Asus4/7(002233). Nun ist die Frage wichtig, welche Finger wo greifen sollen. Dazu die Reihenfolge der Finger für die jeweiligen Griffe von tief nach hoch: Em7 (1234); G (2134); Dsus4 (234); Asus4/7 (1234). Die Finger 3 und 4 können die ganze Zeit liegen bleiben. Das macht's eigentlich recht einfach. Von Em7 nach G braucht sich nur der 2. Finger bewegen. Von G nach Dsus bewegt sich der 2. Finger auf die g-Saite, der 1.Finger geht hoch. Von Dsus nach Asus47 kommt einfach nur der erste wieder hinzu, und zwar auf die D-Saite. Probier das mal aus und im günstigsten Fall hörst Du schon den Sound des Songs. Was den Rhythmus anbetrifft, ist Deine Intuition gefragt, denn da wäre eine Erklärung total umständlich und lang. Der Song steht im Kultliederbuch DAS DING mit Texten und Akkorden. Das Buch gibt es bei uns demnächst. Vielleicht wirst Du aber hinsichtlich des Songs irgendwo im Internet fündig.

Kann ich trotz früherer Verletzung der Hand Gitarre lernen?

Manfred schrieb uns:

Ich würde sehr gerne mit dem Gitarre spielen beginnen, doch ich kann leider mein Endglied des Zeigefingers der linken Hand nicht bewegen. (Verletzung im Kindesalter). Meinen Sie, dass ich trotz des Handicaps das Gitarre spielen einigermaßen erlernen kann?

Die Antwort:

Zunächst mal eine wahre Geschichte von einem legendären Gitarristen, den Sie vielleicht kennen. Sein Name ist Django Reinhardt. Er war ein großer Virtuose und verband auf originelle Weise, den aufkommenden Jazz mit französischer und Zigeuner-Musik. Bis er sich bei einem Brand die linke Hand eine regelrechte Verstümmelung zuzog. Trotz einer erheblichen Unbeweglichkeit der Hand (der 4.Finger konnte z.B. gar nicht mehr verwendet werden), machte Reinhardt weiter und blieb der Virtuose, der er vorher war. Soviel zum Mut machen. Wo ein Wille ist, ist ein Weg - gerade in der Kunst. Da komponieren taube Menschen und malen Künstler ohne Hände. Doch werden wir konkreter. Die didaktische Theorie geht davon aus, dass Endglieder beweglich sein müssen. Durch die Beugung um bis zu 90° wird eine optimale Kraftübertragung und ein sauberes Greifen einzelner Saiten gewährleistet. Sobald ein Finger nur flach aufsetzen kann, behindert er meistens die benachbarte Saite darunter beim Klingen. Beim klassischen Gitarrenspiel wäre es schon eine Einschränkung, wenn sich der erste Finger nicht richtig 'aufstellen' kann. Auf den tiefen Saiten ist es weniger problematisch als auf den hohen Saiten, denn die Finger erreichen auf E-,A- oder D-Saite sowieso nur spitze Winkel. Kurzum: Ich kenne natürlich Ihre genauen anatomischen Voraussetzungen nicht, vermute aber, dass ein Lehrer für klassische Konzertgitarre nach ihrer Beschreibung skeptisch wäre. Doch im Bereich der Unterhaltungsmusik gibt es solch abenteuerliche Fingerhaltungen, die jeder Theorie zuwiderlaufen und trotzdem kommt ein akustisches Erlebnis raus. Bei vielen Griffen kann der erste Finger auch mit weniger stark gebeugtem Endglied greifen. Bei Barreakkorden sowieso. Und bei der angezertten E-Gitarre kommt es soweiso darauf an, Nebengeräusche mit Hilfe von Nachbarfingern zu vermeiden. Das flache Aufsetzen ist da häufig zu beobachten. Für Gitarrero Beginner, bei dem es 'nur' erstmal um die Akkordgriffe in der ersten Lage geht, würde ich grünes Licht geben. Sie müssten eben Ihren eigenen Weg finden, wie all jene Künstler, die trotz Handicap kreativ sind. Ganz wichtig: Glauben Sie daran, geben Sie nicht vorschnell auf und üben Sie täglich. Wenn es unüberwindliche Probleme gibt, dann gehen Sie eben mal zu einem Fachmann (Gitarrenlehrer) und lassen es aus nächster Nähe beurteilen.

Weitere Informationen über Gitarrensaiten findet Ihr auch bei www.saitenmarkt.com

Welche Gitarrengröße ist die beste für mich - 3/4 oder 4/4?

Anonymus schrieb uns:

Ich möchte gerne anfangen Konzertgitarre zu spielen. Ich bin 18 Jahre alt, zierlich und ca. 1,60m groß. Welche Gitarre ist besser für mich -3/4 oder 4/4?

Die Antwort:

Also bei 1,60m Körpergröße würde ich eine 4/4-Gitarre empfehlen. Das ist die normale Größe für Erwachsene. Das heißt aber nicht, dass es nicht noch von Gitarre zu Gitarre Unterschiede gäbe. Für kleine Hände und kurze Arme spielt hier die sogenannte Sattelbreite ( Halsbreite am Sattel - weiße Plastikauflage der Saiten am Kopf) eine Rolle. Teure Konzertgitarren für klassische Gitarristen haben einen breiten Hals bis zu 55mm. Dementsprechend groß muss die Hand sein, um auch die tiefe E-Saite bequem zu erreichen. Ich empfehle aber wie gesagt für kleinere Hände einen schmalen Hals. Wenn's eine Westerngitarre(Akustische Gitarre mit Stahlsaiten) sein soll, braucht man sich keine Gedanken zu machen, denn der Hals ist ungefähr so schmal wie bei einer E-Gitarre. Eine Gitarre mit Nylonsaiten aber bekommt man auch schon mit Halsbreiten von 44 mm. Unsere Gitarre HG 64 aus dem Einsteigerset hat eine Halsbreite von 50 mm. Das würde für Sie sicher ok sein, aber wenn Sie Bedenken haben, kaufen Sie die Gitarre lieber in einem Musikladen, wo Sie das Instrument in die Hand nehmen können.

Wie verbessere ich meine Technik auf der Gitarre?

Jarek schrieb uns:

Ich spiele seit mehr als einem Jahr Gitarre und seit einigen Monaten auch in einer Band. Wir hatten auch schon mal ein paar Auftritte. Ich will meine Technik verbessern aber ich weiß nicht, wie und wo ich anfangen soll. Was wäre das beste?

Die Antwort:

Die Spieltechnik auf der Gitarre ist natürlich ein sehr komplexes Thema, das sich in diesem Rahmen nur anschneiden lässt. Zuerst ein paar Grundsätze. 1. >>> Immer langsam anfangen <<< . Sämtliche Spielvorgänge müssen im langsamen Tempo einwandfrei und vor allem rhythmisch exakt funktionieren bevor man ein nächsthöheres Tempo wählt. Das Metronom ist ein ganz wichtiger Helfer dabei, bitte immer mit Metronom üben. 2. >>> Schnelligkeit und Virtuosität hat etwas mit Lockerheit zu tun <<< Immer darauf achten, dass man trotz aller Konzentration in der Muskulatur locker bleibt. Nach jeder Übung beide Hände ausschütteln. Beim Spielen so wenig Kraft wie möglich verwenden. 3. >>> Zeit, Geduld und Disziplin <<< Erfolge müssen erarbeitet werden. Es gibt sie nicht umsonst. Monate und Jahre sind erforderlich für das große Ziel. Täglich üben und vielleicht auch einen Übeplan entwerfen. So und nun zu den Übeinhalten. Den meisten Gitarristen geht es bei technik vordergründig um das Solospiel. Das ist richtig, aber das Rhythmusspiel, speziell schwierige Akkordwechsel optimieren die Bewegungen. Schnelligkeit und Präzision erfordern kleine, optimale Bewegungen. Übe z.B. die sogenannte "Spinne". Im 5. Bund die Finger (links) 1,2,3,4 auf der E-Saite aufsetzen und jeweils anschlagen. Dann das gleiche auf der A-Saite, aber die Finger solange auf der E-Saite liegen lassen, bis sie jeweils auf der A-Saite benötigt werden. Dadurch werden die Finger sozusagen an das Griffbrett 'gefesselt' und zu kleinen Bewegungen erzogen. Achte gleichzeitig darauf, dass die Finger von oben gesehen symmetrisch sind, das heißt von oben gesehen: 2. und 3. Finger sind parallel zu den Bundstäben und 1. und 4. Finger sind etwas nach außen gebogen. Sieht ein bisschen aus wie ein Kamm. Und noch was. Auf der hohen e-Saite sind die Finger (links) beim Greifen in Mittel- und Endgelenk stark gebeugt (fast 90°). Auf der tiefen E-Saite hingegen sind sie fast nicht mehr gebeugt. Durch die verschieden starke Beugung der Gelenke wird der Saitenabstand Stück für Stück kompensiert. Andernfalls würden Verspannungen und ruckartige Veränderungen den Spielfluss stören.

Was ist der Unterschied zwischen Barré-Griffen und Powerchords?

Anonymus schrieb uns:

Was ist denn der Unterschied zwischen Barré-Griffen und Powerchords?

Die Antwort:

Rein praktisch besteht der Unterschied darin, dass Barré-Akkorde über alle 6 oder mindestens 5 Saiten gegriffen werden, während Powerchords meist nur über 2 oder 3 Saiten gehen. Barré bedeutet "verschränkt". Ein Finger (der 1.) legt sich über alle 6, manchmal nur 5 Saiten und erzeugt damit sozusagen den Sattel, also die Saitenauflage am Kopf der Gitarre. Schaut man sich die übrigen greifenden Finger an, wird man die Ähnlichkeit mit bekannten Griffen der ersten Lage, z.B. E und A, erkennen. Barré-Akkorde haben gegenüber den "offenen Akkorden" in der ersten Lage den Vorteil, dass man sie durch Verschieben transponieren kann. Das gleiche gilt auch für Powerchords. Man braucht also nur eine Handvoll Grifftypen und hat etliche Akkorde zur Verfügung. Der eigentlich wichtige Unterschied zwischen Powerchords und Barré-Akkorden ist theoretischer Natur. Powerchords sind eigentlich keine 'echten' Akkorde, weil sie nur aus zwei Tönen bestehen: Grundton und Quinte. Barré-Akkorde hingegen bestehen aus mindestens 3 Tönen, meist einem Dur- oder Moll-Dreiklang. Powerchords gibt es in der reinen Harmonielehrer gar nicht, denn die beginnt erst mit dem Dreiklang. Powerchords sind sozusagen eine Abstraktion von Dur- oder Moll-Klängen, bei denen der für die für das Tongeschlecht wichtige Terz zugunsten der Durchsetzungskraft verzichtet wurde. Mit Verzerrer klingen Dur- oder Moll-Akkorde nicht so gut, und deswegen haben die Rockgitarristen nur noch reine Intervalle wie z.B. Quinten verwendet. Zum Abschluss noch zum greifen selber. Wenn man die Lagen der Gitarre kennen lernen will, sollte man erstmal mit Powerchords anfangen, die sind definitv leichter zu greifen und man kann das Verschieben und Umgreifen gut üben. Erst dann sollten Barré-Griffe ins Spiel kommen. Das Üben von Powerchords und Barré-Griffen ist ein zentraler Inhalt unserer Software Gitarrero Rock&Pop. Da wird das schrittweise und leicht nachvollziehbar behandelt, in Videos gezeigt und kann in vielen Übungen geübt werden.

Lohnt es sich noch mit dem Gitarre lernen anzufangen?

Sebastian schrieb uns:

Lohnt es sich, mit 20 Jahren noch mit dem Gitarre spielen anzufangen? Kann ich in ein paar Jahren auch ganz gut werden oder ist der Zug schon abgefahren? (Vielleicht fällt das ja alles leichter, wenn man früh damit beginnt, oder?)

Die Antwort:

Die gute Nachricht vornweg: Es lohnt sich jederzeit, mit dem Musikmachen anzufangen. Auch wenn man gerade in Rente geht. 20 Jahre ist doch noch absolut jung. Mit 20 hatte ich noch nichtmal einen Führerschein, und gerademal 4 Jahre Gitarrenunterricht hinter mir. Heute ist die Musik mein Beruf. Meine Erfahrung, was den Unterricht mit Kindern und Jugendlichen betrifft: Kinder brauchen sehr viel mehr Zeit um auf dem Instrument voranzukommen. Das hängt zum einen mit der noch nicht voll entwickelten Motorik und dem noch unreifen Intellekt zusammen, und zum zweiten damit, dass für die allermeisten das Gitarrespielen nur ein Hobby unter anderen ist, und damit die Motivation zum Üben eher mittelmäßig ausgeprägt ist. ABER: Das was Kinder in diesen ersten Jahren lernen, behalten sie innigst, was für alle späteren Entwicklungsschritte sehr vorteilhaft ist. Ein Jugendlicher oder Erwachsener kann bei entsprechendem Fleiß ganz schnell die Jahre aufholen, die ihm ein unterrichtetes Kind voraus hat. Aber er muss mehr Zeit darin investieren, grundmusikalische Fähigkeiten wie Rhythmusgefühl, Gehör und musikalisches Empfinden zu verinnerlichen. In der Unterhaltungsmusik läuft es eh anders als im klassischen Sektor. Alles ist freier, Maßstäbe werden von Zeit zu Zeit neu definiert und ein neuer Trend wirft alte Messlatten über den Haufen. Das schöne an Rock und Pop ist doch, dass nicht allein das Können über den Erfolg entscheidet, sondern sehr stark auch das Feeling. Also. Bitte keine Ladehemmung haben. Einfach anfangen und wenn es Spaß macht, unbedingt dranbleiben. Der Wille führt zu fleiß und Fleiß zum Erfolg.

Was ist besser - Gitarren-Lernsoftware oder Gitarrenunterricht?

Michael schrieb uns:

Meine Frau möchte Gitarre lernen und ich möchte ihr diesbezüglich etwas schenken. Ich bin mir nicht sicher, ob eine Software das richtige ist. Kann man Gitarre wirklich am PC lernen oder nimmt man besser Gitarrenunterricht?

Die Antwort:

Die Rückmeldungen unserer Kunden belegen, dass man durchaus mit unserer Lernsoftware den Einstieg ins Gitarrenspiel schaffen kann. Ich habe ganz am Anfang auch erstmal allein mein Glück versucht und bin später mit Vorkenntnissen in den Gitarrenunterricht an einer Musikschule gegangen. Als Gitarrenlehrer sehe ich es positiv, wenn ein Schüler mit autodidaktischen Grundlagen zu mir kommt. Es beweist, dass der Schüler wirklich lernen will und dass er offenbar Freude und Ausdauer hat. Sonst hätte er die Gitarre wieder weggelegt. Aber manche müssen zu ihrem Glück gezwungen werden und brauchen den Druck durch die Autorität eines Lehrers sowie die regelmäßigen Termine. Auf die Dauer trennt sich aber auch im Unterricht die Spreu vom Weizen. Manchen fehlt der wirkliche Wille und die Lust. Wenn sie nach einem Jahr aussteigen und keine Lust mehr haben, haben sie aber ca. 1000 EUR investiert. Wenn Ihre Frau autodidaktisch mit unserer Software beginnt, dann haben Sie ca. 25 EUR investiert. Wenn es Ihrer Frau aber Spaß macht, dann kann Sie doch immer noch zu einem Lehrer gehen - dann lohnt sich der finanzielle Aufwand für Unterricht. Im Gegensatz zu einem normalen Gitarrenbuch, hat Ihre Frau bei unserer Software eine bessere Anleitung und hat viele Hör- und Übemöglichkeiten. Damit wird die Wahrscheinlichkeit erhöht, dass autodidaktisches Lernen funktioniert.

Was brauche ich alles zum Gitarre lernen?

Anonymus schrieb uns:

Ich bin 15 und würde echt gerne Gitarrenspielen lernen. Was brauche ich? Bin 1.92 cm groß. Wie lange würde es dauern dass ich ein paar Songs begleiten kann? Reicht eine 50€ Akustikgitarre?

Die Antwort:

Als erste brauchst Du eine Gitarre. Ich bin der Meinung, dass auch eine Gitarre für 50 EUR ausreichen kann. Hauptsache ist nur, dass Sie keine hörbaren Mängel aufweist. Es ist für Anfänger leichter, wenn die Saitenlage niedrig ist, aber die Gefahr des Saitenklirrens besteht dann umso mehr. Das Problem kann erst bei teureren Instrumenten (150 EUR) gelöst werden. Für 50 EUR gibt es zudem nur Gitarren mit geleimtem Holz. Speziell für den klassischen, vollen Ton reichen diese Instrumente dann nicht. Zum Schrammeln ist es aber ok. Wer eine Weile erfolgreich spielt kann später allemal in eine besseres Instrument investieren. Ich habe damals auf einer Gitarre gelernt, die heute wahrscheinlich keine Werks-Qualitätskontrolle passieren würde. Wichtiger als ein gutes Instrument ist Dein Wille, besser gesagt der Spaß den Du an der Musik hast und für den Du fleißig arbeitest. Wenn Du jeden tag midestens 15 min richtig und planmäßig übst, kannst Du in einem halben Jahr bestimmt schon ausgewählte Rock&Pop-Songs passend begleiten. Für Autodidakten gibt es keine Garantien, wenn Du ganz sicher gehen willst, musst Du Unterricht nehmen. Ich habe aber auch autodidaktisch angefangen und bin erst später in eine Musikschule gegangen. Unsere Software bietet sich für den unverbindlichen Einstieg an und schließt späteren Unterricht ja nicht aus.

Vor dem E-Gitarre lernen immer erst Konzertgitarre lernen?

Anonymus schrieb uns:

Ich würde gerne E-Gitarre lernen. Eine Freundin meinte nun aber, dass man da erst mit einer Konzertgitarre anfangen muss. Ich will mir eigentlich nicht zwei Gitarren kaufen, deswegen die Frage ob das stimmt. Außerdem wollte ich noch wissen ob es (große) Unterschiede beim Erlernen oder Spielen gibt. So vielen Dank dann schon mal

Die Antwort:

Eine oft gestellte Frage. Kurzantwort: Wenn man E-Gitarre lernen will, sollte man sofort mit der E-Gitarre anfangen. Es sei denn, es handelt sich um Kinder unter 12 Jahren, da sollte man den Einzelfall abwägen. Ihre zweite Frage hängt mit der Begründung meiner klaren Antwort zusammen. Es gibt sehr wohl bedeutende Unterschiede, wenn man die Ausbildung an beiden Instrumenten beleuchtet. Es gibt ja zwei Möglichkeiten, sich einem Instrument zu nähern. Entweder man probiert die ersten Schritte allein mit einem Buch, Software etc. oder man geht zu einem Lehrer, in die Musikschule o.ä.. Für den ersten Fall lässt sich sagen, dass eine ganze Reihe von Anfänger-Gitarrenschulen für beide Instrumente in Frage kommen. Gitarrero Beginner geht ja auch diesen Weg. Ich erlebe viele Schüler, die relativ unsicher sind was die Abgrenzung der Instrumente angeht. Manchmal sieht man ja eine Band, in der der Gitarrist mal akustisch und mal elektrisch spielt. Das verwirrt. Man muss unterscheiden, ob man erstmal bloß ein paar Akkorde zum Begleiten lernen will oder ob es von vornherein ganz klar in die klassische oder in die rockige Richtung gehen soll. Die meisten Autodidakten wollen bloß erstmal ein bißchen rhythmisch begleiten und für die stellt sich die Frage nur hinsichtlich des zu kaufenden Instruments. Für Sie heißt es aber ganz klar: E-Gitarre kaufen. Wenn Sie Unterricht nehmen wollen. Gehen Sie zu einem E-Gitarren-Lehrer. Viele machen beides, aber in getrennten Fächern. Warum ist die Auffassung, dass man erst Konzertgitarre lernen müsste so weitverbreitet? Das hat wohl historische Wurzeln. Man geht davon aus, dass E-Gitarre nur eine Spezialdisziplin der amtlichen klassischen Ausbildung wäre. Das ist mitnichten so. Ein gravierender Unterschied ist das Erlernen der rechten Hand-Technik. Die rechte Hand der Konzertgitarre ist nicht gerade einfach, man kann vieles falsch machen. Wer E-Gitarre lernen will, sollte sich die Zeit und Mühe sparen, weil er es später nur selten brauchen kann. Die linke Hand ist oberflächlich gesehen identisch. Allerdings wird man spätestens beim verzerrten Spiel merken, dass eine astreine klassische Haltung zu viele Nebengeräusche produziert. Auch hier ist E-Gitarre von Anfang an rationeller. Und inhaltlich gesehen sind die Unterschiede noch viel größer. E-Gitarre ist ein Band-Instrument, gleichzusetzen mit einem Orchesterinstrument in der Klassik. Die Konzertgitarre ist das gerade nicht, sondern eher ein Solo-Instrument wie auch das Piano. Jede klassische Ausbildung lebt heutzutage von einem über Jahrhunderte angehäuften Repertoire. Zwar gibt auch unzählige songs, in denen eine E-gitarre mehr oder weniger vorkommt, aber die Stücke werden vom Spieler selbst höchst selten auch in der Notenschrift konzipiert. Mit anderen Worten: Kreativität, Stil und Improvisation sind bei E-Gitarre grundlegend, bei der Konzertgitarre Nebensache. Das hat große Auswirkungen für die Form des Unterrichts und des Lernens. Ein manko besteht bei der E-Gitarre fraglos, was Notenlesen, Werktreue und spielerisches Handwerk betrifft. Das wird von den Lehrern und Autoren unterschiedlich problematisch gesehen. Ich versuche bei aller Freiheit auch das musikalische Handwerk zu vermitteln. Im Übrigen lassen sich E-Gitarren leichter bespielen als akustische Gitarren. Der Abstand der Saiten zueinander ist kleiner und damit bequemer für die Hand.

Ich möchte Gitarre lernen, kann aber keine Noten.

Irene schrieb uns:

Ich möchte gerne Gitarre spielen lernen, kann aber keine Noten. Hat es trotzdem Zweck einen Gitarrenkurs mitzumachen?

Die Antwort:

Auf jeden Fall hat es zweck einen Gitarrenkurs zu belegen, Unterricht zu nehmen oder es autodidaktisch zu probieren. Notenkenntnisse sind nie eine Voraussetzung für den Beginn. Man lernt die Noten ja während der Ausbildung im Spielzusammenhang kennen. Es ist natürlich von Vorteil, wenn man sich schon ein wenig mit den Grundbegriffen auskennt oder wenn man schon ein anderes Instrument erlernt hat. Aber es ist weder eine Bedingung, noch ein nachhaltiger Erfolgsfaktor. Es gibt sogar musikpädagogisch ernstzunehmende Ansätze, die das Notenspiel am Anfang gänzlich ausklammern. In Gitarrero Beginner haben wir uns auf das Erlernen der rhythmischen Notenwerte beschränkt, das reicht für die Liedbegleitung völlig aus. Später kann man dann in Ruhe die einzelnen Tonnamen für das Melodiespiel lernen, weil man sich mit dem Rhythmus nicht mehr plagen muss. Für viele ist die Kombination der beiden Komponenten ( Tonhöhenverlauf und Rhythmus) problematisch und verdirbt am Anfang die Freude. In Gitarrero Rock&Pop führen wir zunächst die für den Gitarristen angenehme Tabulatur ein. Hier werden Einzeltöne in Griffanweisungen rhythmisch dargestellt. Der Vorteil ist, dass man das Zeichen nicht nochmal im Kopf auf die Gitarre ummünzen muss, sondern dass die Spielanweisung besser ersichtlich ist als bei der Standardnotation.

E-Gitarre lernen, aber nicht in einer Band spielen?

Anonymous schrieb uns:

Ich will E-Gitarre lernen, aber nicht unbedingt in einer Band spielen. Lohnt es sich trotzdem?

Die Antwort:

Ja, klar. Natürlich muss man sagen, dass die E-Gitarre ein Band-Instrument ist. Der Anschlag mit einem Plektrum bringt es mit sich, dass man entweder rhythmisch begleitet oder melodisch Solo spielt. Beides klingt nur richtig gut, wenn mindestens Bass und Schlagzeug dazuspielen. Man kann aber auch wie bei der Konzertgitarre die klassische Fingertechnik zum Anschlag benutzen. Dann besser ohne Fingernägel, weil die durch die stahlsaiten schnell in Mitleidenschaft gezogen werden. Dann kann man wie auf der klassischen Gitarre solistisch spielen. Gutes Beispiel für diese Spielweise ist Tuck Andres von Tuck&Patti.

Gelenkigkeit der Finger beim Gitarre lernen im Alter

Uschi schrieb uns:

Werden meine Finger durchs das Üben gelenkiger - es sind nämlich nicht mehr ganz junge Finger, aber sie möchten schon ihr Leben lang die Gitarrensaiten streicheln, zupfen, was auch immer man mit ihnen machen kann.Seit einem Operationsschaden kann ich nicht mehr laufen und möchte jetzt das tun, was ich am liebsten tun möchte.

Die Antwort:

Wenn Sie den festen Willen haben, Gitarre zu lernen und wenn Sie auch Spaß dabei haben, dann wird es bestimmt auch was. Egal wie alt Sie sind. Dass ältere Menschen kein Instrument mehr lernen können ist ein Märchen. Natürlich werden Sie wahrscheinlich kein Konzertvirtuose mehr werden, aber das wollen Sie ja auch sicher nicht. Ich bin kein Mediziner und kann zum Zustand Ihrer Gelenke von ferne sowieso nichts sagen. Wenn Sie nicht gerade schweres Rheuma, eine Arthrose o.ä. haben, gibt es keinen Grund, die ausreichende Gelenkigkeit der Finger in Frage zu stellen. Sie sollten sich aber ganz genau mit den technischen Hinweisen und den Videos und Bildern auseinandersetzen, um Fehler in der handhaltung zu vermeiden. Bleiben Sie locker, entspannen Sie zwischendurch. Kraftanstrengungen und Verspannungen sind die größten Feinde der Gelenkigkeit der Finger. Üben Sie nicht zu lange am Stück, sondern teilen Sie sich die Zeit in mehrere Übeeinheiten auf, so vermeiden Sie von vornherein Schmerzen. Nur Mut, sie werden bestimmt was erreichen.

Akkordwechsel fallen mir schwer !

Wolfgang schrieb uns:

Ich schaffe es einfach nicht alle Finger gleichzeitig abzuheben und einen anderen Akkord zu greifen, sondern nur nacheinander, wobei viel Zeit verloren geht. Ist dies Übungssache oder muss ich was ändern. Gitarrero Beginner habe ich erfolgreich abgeschlossen, aber jetzt bei Gitarrero Rock & Pop wird es mit dem Umgreifen schon sehr schnell.

Die Antwort:

In Gitarrero Beginner wurde an vielen Stellen darauf hingewiesen, wie wichtig es ist, bei Akkordwechseln alle Finger möglichst gleichzeitig umzusetzen. Es läuft bei jedem Akkordwechsel gleich ab: Die Finger lösen sich vom Griffbrett, suchen danach die neue Lage auf und bauen sich in der Luft zum neuen Griff um. Dann landen Sie bereits in der entsprechenden Konstellation auf dem Griffbrett. Das ganze wird eine fließende Bewegung, die sehr schnell ausgeführt werden kann. Das sollten Sie mal konzentriert und schematisch üben. Am einfachsten mit einem Wechsel von E-Dur (I.Lage) nach A-Moll(I.Lage). Da brauchen sie nur die Position des Griffes wechseln - denn die Konstellation der finger bleibt gleich. Dann üben Sie das mal mit E-Dur nach G-Dur. Dabei sind größere Umbauten notwendig. Wie gesagt "Abheben-Umbauen-Landen". Alles eine Bewegung. Machen Sie das ganze so langsam, dass es wirklich klappt. Erhöhen Sie erst die Geschwindigkeit, wenn Sie sicher sind. Suchen Sie sich dann immer neue Wechsel heraus, auch mal welche mit Barre-Akkorden und Lagenwechseln. Machen Sie möglichst nicht damit weiter, Finger nacheinander zu wechseln. Damit werden Sie mittelfristig scheitern.

Werde ich jemals gut improvisieren können?

Göran schrieb uns:

Ich versuche nun schon seit 5 Jahren das Gitarrespielen zu erlernen, kann aber immer noch nicht \"frei\" spielen ( Lieder begleiten, ohne daß Akkorde dazu stehen ; improvisieren ; interessante Rhythmik anwenden ). Wie lange muß ich mich gedulden, bis das einigermaßen funktioniert ? Besser gesagt, wie viele Jahre braucht ein wenig talentierter Möchte-Gern-Gitarrist?

Die Antwort:

Eine Zahl kann ich Ihnen nicht nennen. Ich kann Ihnen nur verraten, wie Sie überhaupt dahin kommen können. Die Fähigkeiten, die Sie genannt haben, bekommt man nicht einfach so. Es ist Musikalität allgemein. Sie betrachten sich als wenig talentiert. Ich sage Ihnen mal, was ein kluger Professor behauptete: Das Talent ist die 1, der Fleiß sind die Nullen dahinter. Mit anderen Worten heißt das, dass Sie weniger Talent mit Engagement ausgleichen können. Ganz konkret für Ihre Wünsche: 1. Versuchen Sie soviel wie möglich Songs zu harmonisieren, Akkorde rauszuhören und musiktheoretische Zusammenhänge zu finden. Fangen Sie bei Kinderliedern an. 2. Lernen Sie soviele Licks wie möglich. Spielen Sie Soli nach. Komponieren Sie eigene Soli. Kaufen Sie sich z.B. die Software Band in a Box oder eine Play-Along-CD und improvisieren Sie zu allen möglichen Akkordfolgen. Versuchen Sie Zeitungstexte zu einem Drumbeat zu rappen. Versuchen Sie beim Improvisieren mitzusingen. Das ist für die nächsten Jahre genug Arbeit. Sie werden merken, dass es klappt.

Kann ein Kind E-Gitarre lernen?

Anonymus schrieb uns:

Mein 6-jähriger Sohn möchte gerne gleichzeitig E-Gitarre und akustische Gitarre lernen. Ist das kontraproduktiv? Ich habe gehört, dass diese Gitarren unterschiedlich gestimmt werden. Die E-Gitarre wäre als Motivationsunterstützung gedacht.

Die Antwort:

Wenn Ihr Sohn schon etwas älter wäre würde ich sagen: Lassen Sie doch einfach die akustische Gitarre weg. Fangen Sie gleich mit E-Gitarre an. Es gibt zwar mittlerweile auch kleine E-Gitarren. Die E-Gitarre ist aber ein Instrument, auf dem man nicht Hänschen klein spielt. Ich sehe die Gefahr, dass das von der E-Gitarre bediente Genre für einen 6-jährigen noch zu schwierig zu erfassen ist. Wenn Sie einen Lehrer haben, der sich das zutraut, dann versuchen Sie es nur mit E-Gitarre. Die beiden Gitarrentypen werden nicht unterschiedlich gestimmt. Aber in der Lehrpraxis wird die akustische Gitarre in klassischer Weise gelehrt - die saiten werden nicht wie bei der E-Gitarre mit dem Plektrum sondern mit den Fingern angeschlagen. Beides gleichzeitig zu lernen, überfordert selbst einen Erwachsenen. Es wäre also Unsinn. Vesuchen Sie herauszubekommen, warum Ihr Sohn auf die E-Gitarre schwört. Da man sich mit 6 Jahren ein Instrument auch nicht autodidaktisch beibringen kann, sollten Sie eh einen Lehrer bzw. eine Musikschule aufsuchen. Dort können Sie sich dann individuell beraten lassen - ob E-Gitarre oder Konzertgitarre.

Wann kann ich wie James Hetfield spielen?

Holger schrieb uns:

Kann man mit 13 Jahren schon E-Gitarre lernen? Ich will nämlich eines Tages so spielen können wie James Hetfield. Wie lange brauche ich dazu?

Die Antwort:

Ja, man kann mit 13 Jahren auf jeden Fall mit E-Gitarre anfangen, vor allem wenn man sowieso Rockmusik hört. Eines tages wie dieser oder jener Star spielen zu können ist ein gutes Ziel und es spornt an. Die Stars haben selber eine ganze Weile hart gearbeitet, um gute Musiker zu sein. Genaue Zeitangaben hängen von so vielen unbekannten Faktoren ab, dass ich so gut wie nichts dazu sagen kann. Wenn Du E-Gitarrenunterricht nimmst, ordentlich übst, Deinen Lehrer ernst nimmst und am Ball bleibst, dann kannst Du vielleicht schon nach einem Jahr das erste Metallica-Riff spielen, und vielleicht nach 3 Jahren ein paar Solopassagen. Konsequenz und Disziplin, trotzdem Spaß haben und nie aufgeben - das würden Dir die Jungs von Metallica sicher auch als Tip mit auf den Weg geben.

Wie liest man Tabulaturen?

Anonymus schrieb uns:

Ich bin noch absoluter Neuling. Was bedeutet es, wenn an Stelle von Noten Zahlen angegeben sind, wie z.B. 0,5 oder 17 (wird glaube ich TAB genannt)?

Die Antwort:

Die Tabulaturschreibweise ist speziell für Gitarristen gedacht. Eine Tabulatur besteht aus 6 Linien, die die 6 Saiten verkörpern. Die oberste Linie ist die e-Saite, die höchste Saite. Die unterste Linie ist demzufolge die tiefe E-Saite. Die zu greifenden Töne werden als Bundnummern auf der jeweiligen Saite notiert. Eine \'0\' bedeutet, dass die Leersaite klingen soll, also kein Finger auf dieser Saite greifen muss. Die rhythmischen Werte werden in Anlehnung an die bekannte Notationsweise durch Hals und Kopf gekennzeichnet. Bei den sogenannten ASCII-Tabs wird aber kein Rhythmus notiert, da wird also vorausgesetzt, dass man den Rhythmus der Töne vom Hören her kennt. Falls Sie Probleme mit den genauen Tonhöhen der Saiten haben, sollten Sie sich ein Stimmgerät zulegen.

Nach klassischem Gitarrenunterricht mit Liedbegleitung anfangen?

Anonymus schrieb uns:

Ich habe in der Musikschule 5 Jahre lang klassisches Gitarrespielen gelernt und moechte mir nun das Begleiten von Liedern ( Akkordspiel ) selber beibringen. Welche Software wäre für mich am besten geeignet?

Die Antwort:

Nach 5 Jahren werden Sie sicher keine Probleme mehr mit der Technik der linken Hand haben, wenngleich schnelle Akkordwechsel nicht unbedingt zum Anfangsrepertoire des klassischen Gitarrenunterrichts gehören müssen. Die in Gitarrero Beginner zu erlernende Begleittechnik basiert auf dem Plektrumanschlag (links) und dem gleichzeitigen Umgreifen der Finger bei einem Akkordwechsel. Da zur Liedbegleitung nicht allein die Technik der linken Hand gehört, würde ich Ihnen raten, ganz normal von vorn mit Gitarrero Beginner anzufangen. Sie werden sehr schnell vorankommen, aber zugleich sicherstellen, dass Sie keine Lücken entstehen lassen haben. Dann geht es mit Gitarrero Rock&Pop zwar auch um Liedbegleitung, aber es gibt noch jede Menge anderen Stoffs, den man speziell für Unterhaltungsmusik braucht. Sie müssen bedenken, dass es für die Liedbegleitung meistens keine ausgeschriebenen Noten gibt, sondern eher Schemen verwendet werden. Das bedeutet, dass vom Spieler theoretisches Wissen, Gefühl und Improvisation gefragt ist. Auf all das haben wir bei der Erstellung beider Programme geachtet und denken, dass das für Ihre zwecke genau das richtige ist. Übrigens können Sie auch bei Gitarrero Rock&Pop Ihren Wissensstand testen und so erfahren, ob die Anschaffung von Gitarrero Beginner vielleicht doch unnötig wäre. Den test können Sie auch auf unseren Seiten machen.

Hat man als Linkshänder auf der Gitarre Nachteile?

Anonymus schrieb uns:

Seit kurzem hab ich mir die Idee in den Kopf gesetzt mit dem E-Gitarre spielen zu beginnen. Hat man als Linkshänder Grobe Nachteile? (Mit der Gitarre selbst sowie auch mit lern-Software, etc.)

Die Antwort:

Man hat keine wirklichen Nachteile, allerdings haben Sie als Rechtshänder eine größere Auswahl an Instrumenten und Sie müssen nicht die Lehrmaterialien im Kopf auf einen andersherum gerichtete Gitarre umspiegeln. Man sollte prinzipiell beachten, dass nicht jeder Linkshänder auch automatisch die Gitarre andersrum hält. Denken wir z.B. an das Piano, da kann der Linkshänder auch nicht einfach die Tastatur umdrehen. Sie müssen sich mal eine Gitarre in die Hand nehmen und austesten, wie Sie vom gefühl her das Instrument halten würden.

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