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Gitarrenlehrer-Sprechstunde ... Liegen lassen der Finger beim Akkordwechsel?
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Liegen lassen der Finger beim Akkordwechsel?

?
Frage

Anonymus fragte am 2.3.2007:

Wenn ich z.b. vom E-Dur-Akkord zum F-span.-Akkord wechsle, wird dadurch ein "Quietschen der Saite" verursacht. Bei den Nylonsaiten tritt das Problem allerdings nicht auf. Muss ich beim Akkordwechsel, wenn ich nur wie bei den obigen beiden Akkorden, die Finger um einen Bund verschiebe, die Finger ganz von den Saiten nehmen und den Akkord dann neu greifen?

!!! Anmerkung von uns !!!
F span ist der E-DurAkkord einenHalbton nach rechts geschoben.




>>
Antwort

Ein Finger, der beim Akkordwechsel auf derselben Saite liegen bleiben kannn, drückt während des Wechsels auch die Saite leicht nieder. D.h.: Er rutscht entlang der Saite. Dabei sollte der Druck auf die Saite jedoch verringert werden, auch, um Kraft zu sparen. Ganz klar, dass dieser Ortswechsel nicht in unendlich kurzer Zeit vollzogen werden kann, je nach Beschaffenheit der Saiten auch mit Nebengeräuschen verbunden ist. Zu auffällige Geräusche hängen mit einem zu langsamen Wechsel und mit zu starkem Druck auf der Saite zusammen. Das Geräusch entsteht durch die Haftreibung zwischen Finger und Saite. Bei umsponnenen Saiten ist diese natürlich größer als beim Blankbezug. Ein geschickter Wechsel bindet - nicht vermeidbare - Geräusche in den Rhythmus ein. Das Rutschgeräusch gehört zeitlich gesehen zum Ausklingen des ersten und findet unmittelbar vor dem Einschwingen des zweiten Klangs statt.

Das bisher Gesagte trifft jedoch nur auf das Legatospiel - klangliche Bindung der Tonfolgen - zu. Im Normalfall pausiert der Klang eines Griffs vor dem Einsatz eines Folgeklangs. Genau in dieser Pause wechselt man den Griff. Das lässt sich dann nahezu geräuschlos machen, weil z.B. die Anschlaghand betreffende Saiten abstoppen bzw. dämpfen kann. Derartige Pausen müssen nicht notiert sein, sind Gefühlssache, sollten für den Hörer aber natürlich unauffällig, d.h. verhältnismäßig kurz und rhythmisch sinnvoll gestaltet sein. Es lohnt sich - bei bestimmten Abfolgen auch für Fortgeschrittene - bei Griffwechseln ganz bewusst mal verschieden klingende Varianten auszuprobieren. Der gekonnte Griff- bzw. Akkordwechsel verfolgt dann immer eine Frage: Wo sollen die Finger hin, und wann soll der Folgeklang einsetzen? D.h., dass die greifenden Finger im Moment des Einsatzes gerade in Position gebracht sein müssen. Was kurz vorher passiert unterliegt keinem Algorithmus, ist neben der nötigen Erfahrung auch Sache individueller Empfindung.

es antwortete:

Lorenz Felgentreff

Gitarrist und Musikwissenschaftler
Berlin
Website: Gitarrenunterricht in Berlin

 

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