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Gitarrenlehrer-Sprechstunde ... Begleitung mit Akkorden zu Melodien erstellen
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Begleitung mit Akkorden zu Melodien erstellen

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Frage

Anonymus fragte am 18.3.2012:

Eure Seite ist wirklich spitze und ich konnte mir auch schon eine Menge Tipps holen, danke dafür.
Ich bin momentan jedoch am Durchdrehen, wenn es darum geht eigene Gesangsmelodien, also Refrains mit der Gitarre zu begleiten, oder auch normale passende Riffs für bestimmte Liedstellen.
Ich weiß nicht, wie ich da ansetzen soll. Ich habe mehrere Akkorde getestet, aber es hört sich alles unpassend an. Wie geht man es bei der Begleitung von Refrains am besten an?



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Antwort

Eine interessante Fragestellung - vielen Dank.
Jeder Songschreiber und jeder Komponist hat seine ganz eigenen Wege und Strategien für das Vorgehen. Ich würde behaupten, dass die meisten Erfinder von Songs ein mehrstimmiges Instrument wie Gitarre oder Piano spielen können und demzufolge den Zusammenklang von Harmonie und Melodie immer prüfen können. Erfolgversprechender dürfte es wohl eher sein, dass man zuerst eine gut und schlüssig klingende Akkordverbindung hat, einen harmonischen Riff oder eine Basslinie und sich ähnlich wie bei der Improvisation eine Melodie ausdenkt. Das kann man live am Instrument probieren, man kann zur Akkordfolge singen und man lässt die Akkordfolge in sich wirken und hört in sich hinein um eine gute zu Idee sozusagen zu empfangen. Dieses Vorgehen ist intuitiv, bringt aber meistens sehr musikalische und ungekünstelte Ergebnisse, Der umgekehrte Weg braucht mehr Erfahrung und Wissen. In der Regel haben erdachte Melodien meist auch einen harmonischen Kontext im Kopf des Erfinders. Sie sind in den meisten Musikstilen klar auf eine bestimmte Tonart gerichtet und lösen sich zum Ende hin auf den Grundakkord der Tonart, die Tonika auf - oder sie sind eher periodischer Natur und wollen wieder von vorn beginnen. Auch dann bildet sich im Kopf eine Art Auflösungsgedanke, auf den man kommt, wenn man sich vorstellt, wie die Melodie enden könnte. Das Problem ist, dass man sich des harmonischen Kontexts nicht immer bewusst ist. Dann sollte man als erstes herausbekommen, auf welchem Basston sich die Melodie auflöst. Hat man diesen Basston, der der Melodie einen schlüssigen Ruhepunkt liefert, bildet man einen Dreiklang - entweder Dur oder Moll. Schon hat man die Tonart - im englischen Key genannt - also der Schlüssel zu den Harmonien. Und nun kommt das musiktheoretische Wissen zum Einsatz. Jede Tonart hat ein Grundrepertoire an Akkorden, die sich mittels leitereigener Terzschichtung auf jedem einzelnen Leiterton bilden. Ganz praktisch in C-Dur: C = c e g, Dm = d f a, Em = e g h, F = f a c, G = g h d, Am = a c e und H verm. = h d f. 1., 4. und 5. Stufe kommen am ehesten vor: also C, F und G - auch Kadenz genannt. Damit es spannender wird, kann man dann auch die Mollakkorde hinzunehmen - so hat man schonmal 6 Akkorde. Die 7.Stufe H verm. ist eher selten. In Moll passiert genau das gleiche - demzufolge hat die Tonart A-Moll genau die gleichen Akkorde wie C-Dur. Wenn Deine Melodie nicht atonal oder mit Modulationen angereichert ist, sollte Dir das bereits eine sinnvolle Einschränkung der unendlichen Möglichkeiten sein. Man könnte nun noch theoretischer werden, indem man die Melodie in die einzelnen Töne zerlegt und schaut, inwieweit Deckungsgleichheit mit den Tönen eines der Stufenakkorde besteht. Beispiel: Fängt eine Melodie mit c d e f g an, dann passt C-Dur, denn da sind mehr als die Hälfte der Melodietöne im Akkord. Akkordwechsel geschehen eher in gleichmäßigen und längeren rhythmischen Maßen - also Takt oder Takthälfte und so ist ein passendes Gegengewicht und zur schneller fortschreitenden Melodie geschaffen.
Doch bei allem gilt: Künstlerische Freiheit. Verstöße gegen Regeln werden in der Musik nicht geahndet.

es antwortete:

Jan Wetzel

Gitarrist, Dipl. Musiker und Musikpädagoge
Dresden

 

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