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Gitarrenlehrer-Sprechstunde ... Was muss ich bei der Akkordnotation mit transponierenden Instrument beachten?
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Was muss ich bei der Akkordnotation mit transponierenden Instrument beachten?

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Frage

Anonymus fragte am 26.9.2010:

Ich spiele Altsaxophon, also ein Es-Instrument. Mein Freund würde mich gern mit der Gitarre begleiten. Wie kann ich Akkorde für ein Lied schreiben, das auf es gestimmt ist?



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Antwort

Wie Du weißt, kann man mit einem Es-Instrument wie auch mit allen anderen transponierenden Instrumeneten im Prinzip in jeder Tonart spielen. Nur gibt es meistens gewisse Lieblingstonarten, die bei Dir z.B. eben ein klingendes Es-, B- oder F-Dur sind. Auch die Gitarre hat bestimmte Lieblingstonarten. Die genannten gehören jedoch nicht dazu. Um hier überein zu kommen, könnte Dein Freund mit Kapodaster transponieren, z.B. auf dem ersten Bund. Einzelheiten dazu sind unter folgender Frage beschrieben: Wie kann ich durch Transposition Barrégriffe vermeiden? Zur Problematik einer guten, gemeinsamen Tonart mit unterschiedlichen Instrumenten findest Du hier einen Einzelfall geschildert: Wie transponieren wir, um in derselben Tonart zu spielen? Um solche gitarristische Fachfragen brauchst Du Dich jedoch nicht kümmern.

Alles, was Du zu beachten hast, ist, dass Du Deine Noten eine kleine Terz nach oben transponiert denken musst. Eine wirkliche Transposition ist es jedoch nicht, denn das, was Du spielst, klingt ja tatsächlich immer eine Terz höher als das, was geschrieben steht. Falls der Song, zu dem Du die Akkorde schreiben willst, bei Deinen Noten in C-Dur steht, musst Du also eine Akkordfolge im klingenden Es-Dur schreiben. Vermutlich ist es das, was Du mit der Stimmung in es meinst. Wenn Du die Akkorde selbst herleiten musst, kommst Du nicht um eine Beschäftigung mit den Grundlagen der Harmonielehre herum. Einige Aspekte dazu sind unter den folgenden Fragen und weiterführenden Links erläutert: Nach welcher Methode leite ich zu einer Melodie passende Akkorde her? Wie finde ich passende Begleitakkorde? Bevor Du Dich an die Bearbeitung des Songs, also das Harmonisieren der Melodie begiebst, müsstest Du klären, ob der Song überhaupt geeignet ist. Nicht alle Musik gehorcht nämlich akkordharmonischen Prinzipen. Z.B. würdest Du mit Akkorden keine passende Begleitung zu alter Musik finden, die noch bis etwa zum Barock weitgehend kontrapunktisch, jedenfalls nicht akkordisch organisiert war. Oder denke mal an Zwöfltonmusik. Es bestünde auch die Möglichkeit, dass der Song sehr schwierige Harmoniestrukturen hat, die Du ohne größere Erfahrungen nicht durchschauen wirst. Dann würde ich doch einfach dazu raten, dass Ihr Euch ein bereits akkordisch bearbeitetes Lied aussucht. Die beschriebene Arbeit der Harmonisierung könntest Du Dir damit sparen.

es antwortete:

Lorenz Felgentreff

Gitarrist und Musikwissenschaftler
Berlin
Website: Gitarrenunterricht in Berlin

 

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