Gitarre lernen am Computer
 
Gitarrero Beginner Gitarrero Rock&Pop Gitarrero LeadStar Bass Beginner Guitar Explorer Notenmeister Zubehör
Gitarrenlehrer-Sprechstunde ... Sollte unsere Tochter klassische Gitarre oder Begleitgitarre lernen?
Demo Download
>> Download
>> Alle Produkte
>> Warenkorb
>> Kontakt
   
>> Gitarren-FAQ
>> Sprechstunde
>> Gitarrentips
>> Easy Songs
>> Meinungen
>> Links
   
>> Versand
>> AGB
>> Impressum

 

 

LogIn für User

EMail

Passwort



Registrieren

 

Sollte unsere Tochter klassische Gitarre oder Begleitgitarre lernen?

?
Frage

Sonya fragte am 6.6.2010:

Unsere 7jährige Tochter möchte gerne Gitarre spielen lernen. Ein Musiklehrer hat uns gesagt, dass sie mit klassischer Gitarre anfangen soll. Nun hat uns eine Bekannte gesagt, dass ihr Sohn an der klassischen Gitarre nach einem Jahr Unterricht den Spass verloren hat. Nun bringt ihm ein anderer Lehrer Akkorde bei, und sie singen dazu. Das gefallt ihm gut. Sollte unsere Tochter klassische Gitarre oder Begleitgitarre lernen? Ist es nicht schwerer beim Akkordspiel mehrere Saiten gleichzeitig greifen zu müssen, und tut das an den Fingern vielleicht auch mehr weh?



>>
Antwort

Wie auch bei Erwachsenen gibt es bei Kindern unterschiedliche musikalische Vorlieben, nur dass sie da noch wenig ausgeprägt sind. I.d.R. bringt der Einstieg in die Akkordik durch das Spielen von Rock und Pop mehr Spaß beim Lernen, weil die meisten Kinder, Jugendlichen und auch Erwachsenen wenig Bezug zur Klassik haben. Dieser Bezug fördert dann Erfolgserlebnisse, die wiederum das Lerntempo beschleunigen. Andererseits kann das Heranführen an klassische Musik auch neue Vorlieben wecken. Das hängt von der Bereitschaft und Ausdauer des Schülers und natürlich auch von der Didaktik ab, die in der Klassik anfänglich nicht nur, aber eben v.a. auf einfaches Melodiespiel setzt, um das Zupfen, also den Fingeranschlag zu lernen. Welcher Methode – Klassik oder Rock/ Pop – der Vorzug zu geben ist, lässt sich also nicht generell beantworten und hängt auch vom musikalischen Background ab. Man darf bei dieser Grundsatzentscheidung jedoch nicht vergessen, dass Gitarrenunterricht nicht zwangsläufig nach einer beider Methoden ausgerichtet sein muss und, dass es nicht nur eine Methode gibt, die entweder an die Klassik oder den Pop heranführt. Das Melodiespiel gehört für mich z.B. auch in Unterricht, der eher am Nachspielen von Songs orientiert ist, während rein akkordisches Spiel auch ganz unproblematisch in den ersten klassischen Unterricht integriert werden kann.

Dass das Greifen von Akkorden generell höhere Anforderungen stellt, ist nicht richtig. Hier müssen zwar meistens mehrere Finger gleichzeitig abgreifen, wobei es auch simple Ein-Finger-Akkorde gibt. Für das Melodiespiel gilt das jedoch im übertragenen Sinn ebenso. Denn obwohl hier Einzeltöne nacheinander klingen, müssen diese i.d.R. grifflich vorbereitet werden. D.h. man spielt Melodien kaum mit einem einzelnen Greifffinger. Es gibt also keine unterschiedlichen Schwierigkeitsgrade von Melodie- und Akkordspiel. Mehr zu diesem Thema erfährst Du unter dieser Frage: Was ist leichter: Noten- oder Akkordlesen?

es antwortete:

Lorenz Felgentreff

Gitarrist und Musikwissenschaftler
Berlin
Website: Gitarrenunterricht in Berlin

 

Antworten, die Stichwörter zu diesem Thema enthalten ...

in der Gitarrenlehrer-Spechstunde:

aus den Gitarren-FAQ:


zur Übersicht aller Fragen und Antworten

Suche nach Stichwort

Bitte hier ein oder mehrere Stichwörter eingeben          


 

Eine Frage stellen

Deine EMail-Adresse

Deine Frage
    

 

 

  Ihr Warenkorb
Ihr Warenkorb ist leer.

Copyright: Gitarrero Software 2017. Alle Rechte reserviert. AGB Versand Impressum Kontakt Linktausch Datenschutz

Alle Produkt-Preisangaben enthalten die gesetzliche Mehrwertsteuer.