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Gitarrenlehrer-Sprechstunde ... Wie liest man Tabulaturen?
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Wie liest man Tabulaturen?

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Frage

Phill fragte am 16.2.2007:

Also ich habe ein Problem: Ich spiele seit ein paar wochen Gitarre und will umbedingt meine Lieblingslieder spielen.Ich find auch fast alle im Web, aber ich kann sie nicht lesen. Damit meine ich die Zahlen auf den Strichen. Kann mir jemand sagen wo man das erklärt bekommt?



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Antwort

Die Tabulatur ist eine Griffschrift. Im Gegensatz zur Notenschrift, wo Tonhöhen durch die Höhenlage eines Notenkopfs im Liniensystem bestimmt werden, geben die Zahlen die Bundnummer eines zu greifenden Tons an. Heutzutage werden 6 Linien verwendet, die jeweils für eine Saite stehen; und zwar die tiefste zuunterst. Eine Null auf der untersten Linie zeigt die Tonhöhe der leeren, also ungegriffenen tiefsten Saite und damit ein E an. Eine Eins bedeutet, dass der erste, also der die schwingende Saitenlänge am wenigsten verkürzende Bund gegriffen werden soll. Die Ton- bzw. Griffabfolgen werden von links nach rechts gelesen. Genau übereinander stehende Zahlen zeigen an, dass die jeweiligen Saiten gleichzeitig gegiffen klingen sollen.

In sehr einfachen Tabulaturen - z.B. im reinen TXT-Format - wird oft der Rhythmus nicht notiert. Kennt man den notierten Song jedoch, weiß man wie lange die notierten Griffe auszuhalten sind, weil sich die rhythmische Struktur allein aus der Tonabfolge rekonstruieren lässt. Sind an den Zahlen zusätzlich Hälse mit Balken oder Fähnchen und zudem Pausenzeichen eingezeichnet, ist der Rhythmus mit notiert. Diese rhythmische Notation entspricht der allgemeinen Notation. Was hier Taktstriche und -angaben, die Anzahl von Balken oder Fähnchen, hohle Notenköpfe, die Pausenzeichen etc. bedeuten wird in jeder in die Notenschrift einführenden Literatur erklärt; z.B. in Schulbüchern für den staatlichen Unterricht.

Die Tabulatur ist in der Gitarristik traditionsreicher als die allgemeine Notation. Erst im Barock wurde damit begonnen Lauten- bzw. Gitarrenstücke mit Noten zu schreiben. Das Lesen aus Noten bedarf mehr Übersicht, weil dergleiche Ton oft auf mehreren Saiten in anderer Lage gespielt werden kann. Die Tabulatur ist hier eindeutig. Vorteil für Anfänger ist zudem, dass das Lesen von Tabulaturen - abgesehen von der Rhythmik - keiner musiktheoretischen Vorkenntnisse bedarf. Nachteil der Tabulatur ist, dass Klangdauern, die über den Einsatz eines Folgeklangs bzw. -tons hinausgehen, generell unberücksichtigt bleiben.

es antwortete:

Lorenz Felgentreff

Gitarrist und Musikwissenschaftler
Berlin
Website: Gitarrenunterricht in Berlin

 

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