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Gitarrenlehrer-Sprechstunde ... L. v. Beethoven: Für Elise: Wie erarbeite ich mir eine gelungenere Interpretation?
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L. v. Beethoven: Für Elise: Wie erarbeite ich mir eine gelungenere Interpretation?

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Frage

Anonymus fragte am 31.7.2009:

Ich übe seit Sept. 2007 Klassikgitarre und gehe einmal wöchentlich zum Unterricht. Nun sind Ferien und ich übe Beethovens 'Für Elise'. Es hört sich grausig an. Ich treffe zwar jeden Ton und die Zählzeit halte ich auch ein, aber ich weiss nicht, wie es sich besser z.B. wie mein Lehrer machen könnte. Liegt es daran, dass ich es schon nach 2 Jahren spiele und ich motorisch noch nicht so gut bin? Ich halte die Töne nicht und es klingt so abgehackt. Ab wann übt man es normalerweise?



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Antwort

Den entscheidenden Tipp hast Du selber schon formuliert: Lege mehr Wert auf das Halten der Töne, sprich: Spiele alle Melodietöne legato oder lass sie sogar ineinander klingen, was für die Akkordtöne natürlich generell gilt. Ansonsten zeichnet das Stück aus, dass die rhythmische Phrasierung zwischen ¾- und 6/8-Takt pendelnd und außerdem das Tempo bewusst schwankend gestaltet werden kann. Du kannst dabei durchaus eine gewisse Willkür walten lassen, je nachdem, wie Du es empfindest. Das lässt es romantischer, verträumter klingen.

Auch, wenn das Stück nicht als schwer eingestuft werden kann, hat es seine technischen Tücken. Beethoven hat es ja auch für Klavier komponiert, wo es im Vergleich zur Gitarre wesentlich leichter in den Händen liegt. V.a. einige Lagenwechsel erfordern – damit es nicht abgehackt, unflüssig klingt – Feingefühl, z.B. im 5.Takt des B-Teils. In diesen wie auch in einigen anderen Takten gibt es auch verschiedene Fingersatzmöglichkeiten. Welche Dir am besten liegen, solltest Du Note für Note selbst testen. Es gibt hier recht viele Varianten. Besprich das Alles im Einzelnen mit Deinem Lehrer.

Auch, wenn ich das Stück nach zwei Jahren Unterricht nicht unbedingt auf den Plan setzen würde, kann es als eine Art Nebenprojekt behandelt werden. Wenn es Dir also am Herzen liegt, arbeite Dich schrittweise an Deine Interpretation heran. Dazu gehört auch, dass man nur kleinere Abschnitte – die erwähnten Lagenwechsel z.B. – von 2 bis 3 Takten übt, das Projekt dann evtl. eine Zeit lang ruhen lässt und später wieder andere Passagen angeht. Dieses stückweise und über einen längeren Zeitraum geplante Üben wird Dich sicherlich ans Ziel bringen. Jedenfalls wird es Dir keinen Anlass geben, Dein Spiel selbst als grausig einzustufen. Das sollte man generell vermeiden.

es antwortete:

Lorenz Felgentreff

Gitarrist und Musikwissenschaftler
Berlin
Website: Gitarrenunterricht in Berlin

 

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