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Gitarrenlehrer-Sprechstunde ... Wie spielt man Hammering und Pull-Off?
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Wie spielt man Hammering und Pull-Off?

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Frage

Anonymus fragte am 6.2.2007:

Hallo! Ich habe vor 3 Wochen angefangen autodidaktisch Gitarre zu lernen. Ich habe mir Tabulaturen rausgesucht und es klappt ganz gut. Ich weiß nur nicht, wie man Pull off und Hammering spielt. Können Sie mir weiterhelfen?



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Antwort

Normalerweise wird ein Ton ja durch Anschlag mit Plektrum bzw. durch Zupfen erzeugt. Ein durch Pull-Off - in der Klassik Abzug genannt - oder Hammering hervorgebrachter Ton wird dementgegen mit den Fingern der Griffhand gespielt. In einfachen Zusammenhängen folgt der so erzeugte Ton einem zuvor auf derselben Saite normal angeschlagenen. Von schwierigeren Fällen abgesehen - z.B. Tapping-Technik - bilden die Töne meist ein Sekund- bis max. Kleinterzintervall. Vom angeschlagenen zum abgezogenen Ton sind es dann max. 3 Bünde abwärts, beim Hammering max. 3 aufwärts.

Durch Hammering gelangt man also immer zu einem höheren Ton. Das erreicht man durch das auf einen höheren Bund ausgerichtete Aufschlagen der Saite mit einem dazu freien, also auf den schwingenden Saitenteil hin zeigenden Finger. Dieses kraftvolle, also zielgerichtete und schnelle Niederdrücken der Saite kann vorerst im noch hörbaren Ausschwingen eines Vorgängertons geübt werden. So lässt sich die restliche Schwingungsenergie auf den gehämmerten Folgeton übertragen. Bei ausgereifterer Tehnik kann der Ton dann allein Kraft des Impulses, der beim Aufschlag der Saite auf dem Bund entsteht, klingen. Logischerweise lässt sich das Hammering nicht in jeder Griffposition anbringen. Unmöglich ist es beispielsweise, auf einen mit dem kleinen Finger abgegriffenen Ton ein Hammering folgen zu lassen., weil hier die normale Haltung der Griffhand keine hämmernde Aufwärtsbewegung mehr zulässt.

Beim Pull-Off klingt der Ton durch ein Abziehen der Saite. Dieser schwingt in dem Moment ein, wo das Lösen des vorangegangenen Griffs mit einem leichten, kurzzeitigen Verziehen der Saite entlang des Bundes einhergeht. Beim plötzlichen Loslassen entsteht durch das vorab leichte Verziehen ein Impuls, der den tieferen Ton zum klingen bringt. Dieser muss natürlich, sofern er nicht auf der leeren Saite liegt, im Augenblick des Abzugs schon gegriffen sein.

Beide Techniken lassen sich kombinieren. Durch die fortlaufende Abfolge zwischen Pull-Off und Hammering lassen sich zwei Töne beliebig oft nacheinander spielen, ohne diese anzuschlagen. Eine Übung dazu:

  • 1.) Der Ringfinger greift die g-Saite auf dem 7. Bund ab, der Zeigefinger die Saite gleichzeitig auf dem 5.
  • 2.) Anschlagen der Saite: Es klingt ein d; der Zeigefinger ist hier vollkommen passiv, bleibt aber durchweg liegen!
  • 3.) Pull-Off, also plötzliches Lösen des Ringfingers vom kurz und leicht verzogenen Griff: Es klingt ein c.
  • 4.) Hammering auf den 7. Bund: Es klingt wieder ein d.
  • 5.) Punkt 3 und 4 lassen beliebig oft wiederholen.
  • es antwortete:

    Lorenz Felgentreff

    Gitarrist und Musikwissenschaftler
    Berlin
    Website: Gitarrenunterricht in Berlin

 

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