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Gitarrenlehrer-Sprechstunde ... Warum gibt es verschiedene Darstellungen von Griffbildern?
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Warum gibt es verschiedene Darstellungen von Griffbildern?

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Frage

Anonymus fragte am 8.4.2009:

Mir ist aufgefallen, dass es unterschiedliche Darstellungen für Akkorde wie z.B. von A-Dur gibt, wo manche Saiten mal angeschlagen mal ruhen sollen; ähnlich beim C-Dur- Akkord. Kann man sich das letztlich aussuchen, oder wird das anders gehandhabt?



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Antwort

Einerseits haben die Unterschiede mit musikalischen Zusammenhängen zu tun, anderseits kann es auch Unachtsamkeit bei der Notierung, also einfach fehlerhaft sein. Darüber hinaus gibt es auch verschiedene Möglichkeiten Akkorde zu greifen. Man kann die Reihenfolge der Töne ändern, bestimmte Töne weglassen oder verdoppeln und andere Lagen benutzen. Der Beliebigkeit sind aber nicht nur grifftechnische Grenzen gesetzt. Auch eine sinnvolle Stimmenführung und der harmonische Zusammenhang spielen eine Rolle. Das zu erörtern würde zu weit führen; nur so viel: Die Funktion und Wirkung von Akkorden hängt ganz wesentlich vom Bass, also vom tiefsten Ton ab. Moll- und Dur-Akkorde bestehen aus Dreiklängen, dem gleichzeitigen Klang von Grundton, Terz und Quinte. Diese können zusätzlich oder einzeln oktaviert werden. Auch wenn der Akkord dann eigentlich aus mehr als 3 Tönen besteht, ändert die Oktavierung nichts an den Beziehungen der Intervalle: Es bleibt ein Dreiklang. Viel entscheidender ist, was im Bass liegt. Spricht man von C- bzw. A-Dur, ist damit eigtl. immer gemeint, dass auch C bzw. A - also der Grundton - im Bass liegen. Die Griffmöglichkeiten nur in offener Lage betrachtet heißt das für C-Dur: x32010 (zu greifende Bundnr. von tiefen nach hohen Saiten, x=gedämpft). In vielen Zusammenhängen könnte man aber auch die Terz in den Bass legen, ohne dass dies explizit notiert sein müsste, also: 032010. Die korrekte Akkordbezeichnung wäre dann: C/E. Den Quintbass, hier mit der Bezeichnung C/G, würde man so greifen: 332010. Das sind also schon drei Griffmöglichkeiten, die durch den Basston bestimmt werden. Der Basston darf manchmal nicht beliebig sein. Streng genommen dürfte eine Schlusskadenz, also z.B. an einem Liedende, niemals das G im Bass liegen, wenn nicht noch ein anderes Instrument noch darunter läge. Solche Zusammenhänge bleiben bei der Notation von Griffbildern manchmal unbeachtet. Z.B. findet man dann für A-Dur oft den Griff: 002220. Die tiefe E-Saite ist hier der in manchen Zusammenhängen unschlüssige Quintbass. A-Dur mit dem Grundton im Bass müsste dann eigtl. so bezeichnet sein: x02220. Mit Terzbass sähe A/Cis so aus: x42220. Was die Beliebigkeit des Weglassens und Zufügens angeht, könnte A-Dur in offener Lage auch so lauten: x02x2x oder x02225. An der wesentlichen Funktion und Wirkung ändern diese Variationen aber kaum etwas. Wichtig ist wie gesagt v.a., was der Bass macht. Wenn Du Dich für Variationsmöglichkeiten durch Lagenspiel interessierst, lies dazu folgenden Artikel: Gibt es eine einfache Regel, um die Griffe der Akkorde zu verstehen?

es antwortete:

Lorenz Felgentreff

Gitarrist und Musikwissenschaftler
Berlin
Website: Gitarrenunterricht in Berlin

 

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