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Gitarrenlehrer-Sprechstunde ... Warum ist meine G-Saite in tieferen lagen nicht bundrein?
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Warum ist meine G-Saite in tieferen lagen nicht bundrein?

?
Frage

Alex fragte am 14.1.2009:

Ich spiele jetzt seit ca. 2 Jahren Gitarre, bin also kein Vollprofi aber auch kein Anfänger mehr. Nun habe ich mir aber vor kurzem eine Strat, bzw. eine relativ günstige Kopie, zugelegt, mit der ich im Grunde vollends zufrieden bin. Mir ist nur vor ca. 2 Wochen aufgefallen, dass die G-Saite beim spielen im 2. bis zum 7. Bund total verstimmt klingt. Ich habe schon neue Saiten draufgezogen, gestimmt is sie auch. Ich habe keinen Plan woran das liegt. Es nervt, wenn man einen offenen A-Akkord spielt, der total verstimmt klingt. Was ist die Ursache?



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Antwort

Vermutlich tritt das Intonationsproblem auch bei anderen Saiten auf, nur nicht so auffällig. Zudem müsste auch die Intonation auf dem 1. Bund der G-Saite inkorrekt sein. Das verstimmte Gis fällt Dir wahrscheinlich nur nicht so auf, weil Du es weniger in klaren harmonischen Zusammenhängen - in Oktaven und Quinten - gebrauchst. Das verstimmte A im zweiten Bund dissoniert beim A-Dur hingegen sehr auffällig mit der leeren A-Saite.

Die Ursache ist sicherlich ein inkorrekter Auflagepunkt am Obersattel. D.h., dass der Sattel entweder nicht korrekt platziert ist, oder die Schnittkerben falsch sitzen. Das kommt im unteren Preislager häufig vor. Im Gegensatz zur Intonationskorrektur am Untersattel, deren Reiter sich via Mechanik einstellen lassen, ist eine Justage der Obersattelauflage ohne fachmännische Kenntnis nicht möglich. Du solltest das Problem also in einer Werkstatt beheben lassen.

Eine optimale Intonation hängt von vielen Parametern ab: korrete Bundplatzierung, Halskrümmung, Unter- und Obersattellage und auch: korrekte Grifftechnik. Obwohl Deine Obersattellage sich wahrscheinlich am stärksten auf das Intonationsproblem auswirkt, können auch die anderen Parameter negativen Einfluss haben. Ob Deine Untersattel und die Halskrümmung optimierbar sind, kannst Du mit einem Kapodaster und einem chromatischen Stimmgerät heraus finden. Dazu musst Du das Kapo auf den 1. Bund setzen und die so gesehen leeren Saiten ganz normal stimmen; natürlich sollen sie hier einen Halbton höher klingen. Mit dem Stimmgerät kannst Du nun Saite für Saite und Bund für Bund überprüfen wie Deine Gitarre mit korrekt justiertem Obersattel intonieren würde. Ad hoc kannst du hier auch Deine Ohren einsetzen und Akkorde spielen, die wie das offene A-Dur - nun als B-Dur klingend - auffallend schief klangen. Theoretisch könntest Du mit dieser Kapostellung auch die Lage der Untersattelreiter und die Halskrümmung optimieren. Wie das geht, ist hier schon beschrieben worden: Saitenlage und Bundreinheit bei der E-Gitarre Und: Wie optimiere ich meine Saitenlage? Vom eigenmächtigen Feilen am Obersattel würde ich jedoch unbedingt abraten. Es könnte alles noch viel schlimmer machen.

es antwortete:

Lorenz Felgentreff

Gitarrist und Musikwissenschaftler
Berlin
Website: Gitarrenunterricht in Berlin

 

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