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Gitarrenlehrer-Sprechstunde ... Gibt es eine einfache Regel, um die Griffe der Akkorde zu verstehen?
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Gibt es eine einfache Regel, um die Griffe der Akkorde zu verstehen?

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Frage

Anonymus fragte am 30.11.2008:

Gibt es eine einfache Regel, um die Griffe der Akkorde zu verstehen?



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Antwort

Um Griffbilder zu verstehen, sollte man etwas musiktheoretischen Background haben. Die Akkordharmonik baut auf Moll- und Dur-Dreiklängen auf. Bei einfachen Moll- und Dur-Akkorden spielst Du im Bass immer den Grundton und darüber liegend jeweils nur noch Terz oder Quinte, auch wenn Du insgesamt 6 Saiten anschlägst. Das hat damit zu tun, dass Du Grundton, Terz und Quinte je nach grifftechnischen Möglichkeiten in höheren Oktaven verdoppeln kannst. Weißt Du, wie die 3 Akkordtöne heißen und wo sie auf dem Griffbrett zu finden sind, kannst Du Dir alle Moll- und Dur-Akkorde selbst herleiten. Nehmen wir C-Dur mit c, e und g: Markierst Du Dir jedes c, g und e auf allen Saiten beginnend mit den Leersaiten bis zum 13. Bund, erhälst Du folgende 5 Griffmöglichkeiten in unterschiedlichen Lagen: x32010, x35553, 87555x, 8/10/10/9/8/8 und x/x/10/12/13/12 (zu greifende Bundnummer von tiefen nach hohen Saiten, x=gedämpft bzw. nicht angeschlagen). Obwohl Du nun in ungewöhnlich hohe Lagen kommst, sollten Dir die Griffbilder aus offener Lage vertraut sein. D.h., dass es in offener Lage nur 5 Grundtypen von Dur-Akkorden gibt. In derselben Reihenfolge sind das: C mit x32010, A mit x02220, G mit 32000(3), E mit 022100 und D mit xx0232. Die übrigen 7 leitest Du Dir aus der Verschiebungen in andere Lagen her und versuchst evtl. Leersaitenklänge zu nutzen. Z.B. B-dur als Verschiebung des A-Typs in 1. Lage unter Zuziehen der leeren D-Saite: x1033x, oder als Barré-Griff: x13331. Z.B. As-Dur als Verschiebung des G-Typs in 1. Lage: 43111x. Z.B. Es-Dur als Verschiebung des D-Typs in 1. Lage: xx1043 bzw. xx1343 oder des C-Typs in 3. Lage mit x65343 u.s.w.

Dieses Schema der Grifftypen kannst du auch für Moll-Akkorde entwickeln. Alle anderen Akkorde - Umkehrungen, Sept-, Nonen- und Sextakkorde, Alterationen bis hin zu 6stimmigen Akkorden - kannst du Dir dann selbst herleiten. Dabei wirst du immer auf das Grundschema der Grifftypen für Moll- und Dur-Akkorde zurückgreifen können. Mind. diese Grundtypen musst du deswegen auswendig lernen. Das auswendig Lernen ist auch für alle anderen in Frage kommenden Griffbilder sinnvoll. Das Verständnis für deren eigenständige Herleitung sollte jedoch idealerweise die Basis für die Verinnerlichung sein. Es gibt zahlreiche, umfangreiche Bücher, die von vorn bis hinten mit Akkordtabellen gefüllt sind und in denen die Gesamtheit aller Griffbilder irgendwie systematisiert ist. Man könnte also jede Griffmöglichkeit also auch nachschlagen und rein visuell erfassen. Mit v.a. im Jazz gebräuchlichen vielstimmigen, auch clusterhaften Akkordmaterial wächst die Anzahl der Griffbilder jedoch weit über das hinaus, was man auswendig beherrschen kann.

es antwortete:

Lorenz Felgentreff

Gitarrist und Musikwissenschaftler
Berlin
Website: Gitarrenunterricht in Berlin

 

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