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Gitarrenlehrer-Sprechstunde ... Wie übe ich Tremolotechniken auf der Konzertgitarre?
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Wie übe ich Tremolotechniken auf der Konzertgitarre?

?
Frage

Dieter fragte am 1.2.2007:

Ich spiele seit meinem 26. Lebensjahr klassische Gitarre, bin jetzt 56. Es gibt noch viele Sachen, die ich gerne können würde. Unter anderem ist es der Tremoloanschlag. Ich habe es sehr oft versucht, aber der erhoffte Erfolg ist bis jetzt leider ausgeblieben. Hat es denn noch Sinn, oder haben sie Tips, wie ich verfahren könnte um doch noch den ersehnten Erfolg zu haben.



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Antwort

Unter dem Tremolo versteht man das schnelle Wiederholen eines einzelnen Tons. Der klangliche Reiz dieser Technik wurde schon sehr früh in der Gitarristik erkannt. Tremolo-Fancy wird beispielsweise eine Dowland-Kompososition nur aufgrund des im Stück auftretenden Effekts genannt.. Die Wirksamkeit des Tremolos geht mit einem hohen Anschlagtempo einer einzelnen Saite einher. Berühmt ist z.B. das Tarrega-Stück Recuerdos de la Alhambra, das - wie man sich durch bloßes Anhören einer gekonnten Interpretation überzeugen kann - keinesfalls zum Repertoir eines Gitarrenanfängers gehört.



Wie bei allen Schwierigkeiten, die mit der musikalischen Aneignung schnell empfundener Abfolgen zusammenhängen, gilt: langsam beginnen, und zwar so, dass die Abfolge unproblematisch wird. Anhand der zunächst zu langsamen Interpretation lässt sich die Effektivität der eigenen Motorik studieren. Der darauf folgende Übungsplan steht dann unter dem Zeichen der Optimirerung:


  • Welche Wege lassen sich verkürzen?
  • Wie lässt sich die rhythmische Phrasierung durch stärkere bzw. weniger starke Betonung einzelner Noten verbessern?
  • Welche u.U. ungewohnte Hand- und Körperhaltung bietet einen erfolgversprechenden Ansatz?
Je nach Anspruch, Talent und Schwierigkeitsgrad ist so ein Übungsplan auch längerfristig anzulegen und kann sich bei sehr speziellen Techniken wie dem effektvollen Tremolo auch über Jahre erstrecken. Um den eigenen Erfolg hörbar werden zu lassen, ist es zudem sinnvoll, sich mit entsprechenden Etüden zu befassen. Z.B. zum Tremolo: Fernando Sor, Studi di media difficulta, Nr.I, Einrichtung: Karl Scheit. In dieser Ausgabe der Etüde werden ausdrücklich unterschiedliche Anschläge empfohlen. Das verfolgt den Zweck, Einseitigkeit zu vermeiden. Die Vielseitigkeit des Tremolos erstreckt sich dabei u.a. über geläufige Wechselschläge wie p-i, i-m und p-m sowie mögliche Abfolgen wie p-m-i, p-a-m-i oder p-i-m-a (p=Daumen, i=Zeige-, m=Mittel-, a=Ringfinger). M.E. ist die Fähigkeit eines sehr temporeichen Tremolospiels Ergebnis eines sehr aufwändigen Technikstudiums, ist also wohl Niemanden in die Wiege gelegt.

es antwortete:

Lorenz Felgentreff

Gitarrist und Musikwissenschaftler
Berlin
Website: Gitarrenunterricht in Berlin

 

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