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Gitarrenlehrer-Sprechstunde ... Weniger schmerzende Fingerkuppen bei der E-Gitarre?
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Weniger schmerzende Fingerkuppen bei der E-Gitarre?

?
Frage

Anja fragte am 10.7.2007:

Ich habe vor 26 Jahren angefangen Konzertgitarre zu spielen und zwischendurch immer wieder längere Zeit pausiert. Wenn ich dann wieder Lust zum Spielen hatte, waren meine Fingerkuppen so empfindlich geworden, das nach max. 2 Liedern der Spaß schon wieder ein schmerzhaftes Ende hatte. Mein Sohn meinte nun, das mit einer E-Gitarre der starke Druck, den die Fingerkuppen ausüben müssen, wegfällt. Stimmt das?



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Antwort

Genau genommen hat ihr Sohn nicht Recht. Denn: Metallsaiten, die ja ausschließlich bei der E-Gitarre verwendet werden, können sogar noch schwerer spielbar sein, evtl. mit mehr Kraftaufwand niedergedrückt werden. Ich finde sogar, dass der generell geringere Saitenquerschnitt von Metallsaiten schneller Schmerzen an den Fingerkuppen verursacht. Der Vergleich hängt aber ganz wesentlich von der Stärke der Saiten ab. Die Stärke wird bei Konzertgitarrensaiten konventionell durch die Angabe der Spannung - englisch, spanisch, französisch: tension - bezeichnet. Neben normalen Sätzen - also mittlerer Spannung - bietet nahezu jeder Hersteller von Konzertgitarrensaiten noch leichtere und stärkere Spannungen an. Bei Metallsaiten wird die Stärke hingegen mit dem Saitendurchschnitt angegeben. Eine mittlere Norm wäre hier ein 10er-Satz; genauer ein 10-auf-46er-Satz. Das heißt die hohe E-Saite ist 0,010 Inch, die tiefe 0,046 Inch dick.

Vergleicht man nun einen Satz normaler Spannung für die Konzertgitarre mit einem 9er-Satz Metallsaiten, dann gebe ich ihren Sohn Recht. Leichtere Spielbarkeit - in Bezug auf weniger schnell schmerzende Fingerkuppen - erreichen sie aber auch durch die Verwendung eines weniger starken Satzes. Diese sind immer extra gekennzeichnet - z.B. durch die Angabe: low tension. Weniger erfreulich ist jedoch, dass dann oft die Intonation leidet; die sogenannte Bundreinheit nicht mehr gegeben ist. Trotz exakten Stimmens kann die Gitarre also in höheren Lagen schief klingen. Das liegt daran, dass die Mensuren von Konzertgitarren auf eine mittlere Spannung ausgerichtet sind. Und die Konzertgitarrenmensur lässt sich nicht ohne Weiteres manipulieren. Anderseits schwanken Intonationseigenschaften von Kunststoffsaiten ohnehin von Hersteller zu Hersteller. In offener Lage oder zumindest unteren Lagen fallen solche Feinheiten aber kaum ins Gewicht.

Übrigens kann schmerzenden Fingerkuppen auch durch Effektivierung der Grifftechnik entgegen gewirkt werden. Unnötig starkes Niederdrücken vermeidet man durch gezieltes Aufsetzen der Finger knapp neben den Bünden. Spielt man aber so selten, dass sich nach längeren Spielpausen generell die Hornhaut zurückbildet, dann hat man hier schlechte Karten. Dann hilft nur öfter zu spielen.

es antwortete:

Lorenz Felgentreff

Gitarrist und Musikwissenschaftler
Berlin
Website: Gitarrenunterricht in Berlin

 

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