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Gitarrenlehrer-Sprechstunde ... Digitaler Effektprozessor in der Gitarre: Was nützt es?
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Digitaler Effektprozessor in der Gitarre: Was nützt es?

?
Frage

Anonymus fragte am 30.6.2007:

Ich habe von Gitarren gehört, die mit digitalen Effekten ausgerüstet sind. Welche Erfahrungen gibt es hier und erübrigt sich ein zusätzliches Effektgerät?



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Antwort

Die Vorteile solcher Gitarren liegen auf der Hand: Man braucht nur die Gitarre in den Koffer zu packen und hat vielfältige Sounds dabei. Welche Effekte sind hier aber brauchbar? Ganz vordergründig sind das Modeling-Geschichten. Der Grund, dass hier nicht alles drinsteckt, ist, dass man zur Anwahl gängiger Effekte wie Chorus, Gate, Hall oder Kompressor unzählige Potis bräuchte. Es würde also eine recht komplizierte Bedieneinheit der Gitarre verlangen. Stattdessen haben sich die Hersteller - Fender kombiniert mit Roland sind mir bekannt - auf die Klangemulation verschiedener Gitarrenmodelle konzentriert. Sprich: Man spielt eine 6saitige Strat, schickt aber eine Les Paul, eine Telecaster, eine bestimmte Akustikgitarre - z.B. 12saitig - in den Amp. Auch von Tuning-Modes habe ich gelesen. D.h. die Gitarre ist normal gestimmt, im Ausgangssignal klingt die E-Saite aber beispielsweise eine Sekunde tiefer. Das scheinen mir ganz praktische Funktionen zu sein, die aber auch ihren Preis haben. Der springende Punkt ist aber, dass man die genannten Effekte auch seperat haben kann - mit Sicherheit auch preiswerter. Der Unterschied besteht lediglich darin, dass die Anwahl der Sounds nicht direkt an der Gitarre möglich ist, sondern über gängige Fußschalter.

Regelrecht unnötig wird der integrierte Prozessor, wenn man die unterschiedlichen Modelle mit jeweils unterschiedlichen Externeffekten kombinieren will. Das ist jedoch gar nicht so weit hergeholt. Hier schaltet man dann per Fuß die Effekte zum jeweils per Hand eingestelltem Modell ein. Was mit externen Effektprozessor in einem Arbeitsgang erledigt werden kann - dem Fußdruck - muss nun also mit zwei synchronisierten Arbeitsgängen - Handschaltung + Fußdruck - gemacht werden. Unter diesem Aspekt leuchtet mir die Praxisnähe solcher Gitarren nicht ganz ein. Anderseits ist zu bedenken, dass der integrierte Prozessor sein Signal von einem zusätzlichen Spezial-Tonabnehmer bekommt, den man - sofern man das System mit seiner normalen E-Gitarre ansteuern will - erst einbauen müsste.

es antwortete:

Lorenz Felgentreff

Gitarrist und Musikwissenschaftler
Berlin
Website: Gitarrenunterricht in Berlin

 

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